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Die Welt ist für uns zu klein

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

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Richtig bevölkert, oder?

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Freitag, 05 März 2010 16:53

Weisheit aus dem australischen Busch

Jan J. Wester

 
Als Australien entdeckt wurde, gelangten schon nach kurzer Zeit Nachrichten über die Einwohner dieses entlegenen Kontinents bis nach Europa. Die australischen Neger (wie die aborigines bis vor Kurzem genannt wurden) wurden dabei als das unzivilisierteste Volk der Welt beschrieben.
Schließlich hatten sie nichts zustande gebracht, an denen Zivilisation nach westlichen Normen gemessen wird. Sie liefen nackt herum und hatten noch nicht einmal das Rad erfunden, um von Bauwerken schon ganz zu schweigen. Das ist eine typisch westlich materialistische Beurteilungsweise, die übrigens nach wie vor von vielen weißen Australiern angewendet wird.
 
Die Aborigines haben jedoch überhaupt nicht den Wunsch, das Land anzupassen und in die Natur einzugreifen. Sie glauben, dass alles - und somit auch der Mensch - aus der Erde hervorgekommen ist, und der Mensch ein fester Bestandteil eines größeren natürlichen Ganzen ist. Der einzige Teil der Erde, den sie kultivieren, sind sie selbst. Sie besitzen (leider muss ich eigentlich schon fast schreiben „besaßen“) eine Art von Hierarchie der Weisheit, bei der der einzig wahre Fortschritt im Geist stattfindet. Und das konnten die kurzsichtigen Kolonisten natürlich nicht erkennen.
 
Die Aborigines ziehen singend durch die Wüste. Das Lied, das sie singen, weist ihnen den Weg, den sie zurücklegen müssen, und das auch in Gebieten, in denen sie niemals zuvor waren. Durch ganz Australien verlaufen Tausende dieser „Song Lines“. Das System dieser scheinbar „primitiven Menschen“ ist so kompliziert, dass die westliche Wissenschaft noch immer nicht begriffen hat, wie es genau funktioniert. Das gilt auch für viele Rituale, Malereien und Legenden.
 
Gleichzeitig fiel einem nichts Besseres ein, als die Aborigines zu Tausenden wie Hunde abzuschießen. Ihre Kinder wurden ihnen abgenommen und weit weg zu Schulen gebracht, wo sie von Nonnen grün und blau geschlagen wurden, wenn sie ihre eigene Sprache benutzten. Auch die Bereitstellung von Alkohol erwies sich als äußerst zweckmäßig (wie bei der Ausrottung der Indianer in Amerika). Die Aborigines werden schnell betrunken und sind körperlich schlecht zum Abbau von Alkohol in der Lage. So ließen sie sich zu betrunkenen Nichtsnutzen machen und das war ein weiterer Grund dafür, sie auszurotten. All dies geschah noch bis vor ungefähr 80 Jahren. In weniger als zwei Jahrhunderten haben wir Abendländer unsere Chance genutzt, eine sehr außergewöhnliche Kultur vollständig zu zerstören.
 
Sicherlich werden Sie sich jetzt fragen, was das mit Bevölkerungspolitik zu tun hat. Ein wenig Geduld noch, bitte. Die Aborigines sind die einzigen, die im ökologisch sensiblen Australien 50.000 Jahren gewohnt haben, ohne das Land zugrunde zu richten. Sie hatten deshalb nicht einmal das Ziel, sich zu jedem Preis zu einem umfangreichen Volk weiter zu entwickeln. Ganz im Gegenteil: In Zeiten extremer Trockenheit, wenn die Überlebenschancen eines Babys klein waren, betrieben sie keinen Geschlechtsverkehr oder benutzten eine bestimmte Sorte Baumrinde zur Empfängnisverhütung. Diese Methode haben sie wahrscheinlich von einem Mechanismus, der bei Kängurus vorkommt, übernommen. Wenn eine solche Dürrezeit anbricht, wird das Wachstum des Embryos vom Känguru automatisch unterbrochen. Das Wachstum wird erst wieder durch einen Bestandteil in frischem grünem Gras aktiviert.
 
Die weißen Siedler sind erst seit 200 Jahren in Australien und schon jetzt ist das Land stark überbevölkert. Zwanzig Millionen Einwohner sowie noch einmal siebzig Millionen, die anderswo in der Welt mit australischen Lebensmitteln am Leben erhalten werden. Die ökologische Auswirkung beträgt somit 85 Millionen, und das ist viel zu viel. Die Folgen wie die starke Erosion, Versalzung und der Humusverlust sind jetzt schon an vielen Stellen erkennbar. Dadurch reicht das Land für höchstens noch 500 Jahre statt für 50.000. Die Aborigines wussten, wie sie nachhaltig leben mussten, und waren sich darüber im Klaren, dass es um die Qualität und nicht die Quantität der Menschen geht. Um das ökologische Gleichgewicht nicht zu beeinträchtigen, praktizierten sie sogar Familienplanung. Diese Hierarchie der höchsten Weisheit haben wir noch nicht erreicht.
 
Es ist schade, dass wir die Völker, die diese Weisheit besaßen, ausgerottet haben. Ihr Gedankengut hätte uns jetzt vielleicht dabei helfen können, eine ökologische Katastrophe zu verhindern. Die Frage stellt sich nun aber, ob wir nicht zu primitiv sind, um so eine Philosophie ohne Entwicklung, Wachstum oder Fortschritt (außer der im Geist) zu erfassen.
 
2009

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