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Overpopulation Awareness is the website of Stiftung Der Klub der Zehn Millionen

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Die Welt ist für uns zu klein

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Donnerstag, 22 Februar 2018 13:01

Mutter Natur wird sich rächen

Sisyphos glaubte damals mit den Göttern auf gleicher Ebene verkehren zu können. Wie ihn der Gott Zeus eines Besseren belehrte, ist allgemein bekannt. Zur Zeit führt sich jedoch die halbe Menschheit wie eine Gottheit auf. Wie wird Mutter Erde darauf reagieren?

Mit ihren Geistesgaben und technischen Hilfsmitteln meint die eine Hälfte der Menschen sämtliche Umweltprobleme letztendlich völlig lösen zu können. Das ist ihr neuer Mythos. Die andere Hälfte verleugnet schlicht die Probleme.Keiner glaubt mehr an Zeus und seine strafende Hand. Indes sollten wir Mutter Erdes Rache am arroganten Auftreten der Spezies Mensch als neuer Sisyphos nicht unterschätzen.

Anscheinend kann er sich nicht beherrschen. Die kleine Raupe Nimmersatt will immer mehr. Mehr Wachstum, mehr Wohlfahrt, mehr Reichtum, gesündere Nahrung, bessere Medikamente, schöner Wohnen, weiter Reisen und so fort. Aber wenn sich der Mensch nicht beherrschen kann, darf er dann aus reinem Selbstinteresse versuchen, die freie Natur, seine Umwelt, ja die ganze Welt zu drangsalieren? Zum Glück gibt es Umweltaktivisten, die sich für die Rettung unseres Planeten einsetzen. Sie warnen regelmäßig vor dem totalen Kollaps und sogar vor dem Verschwinden der Menschheit (allerdings würde das Ende der Menschheit für Flora und Fauna nicht ungünstig sein). Auch wird die Regierung ständig ermahnt. Ein Meeresspiegelanstieg über einen halben Meter im nächsten halben Jahrhundert kann als Sicherheit gelten. Es bedeutet einen Rückgang in der Nahrungsproduktion in den Küstengebieten. Und wo sollen sich die Küstenbewohner niederlassen, wenn in einer dichtbevölkerten Region so viel Bodenfläche verlorengeht?

Klimakonferenzen schlagen Maßnahmen vor, die Regierungen gegebenenfalls übernehmen. Es hat schon viele Konferenzen gegeben, aber auch in der letzten ging es abermals um das falsche Thema. In absehbarer Zeit wird es keine sieben, sondern zehn oder elf Milliarden potentielle Autobesitzer geben. Ein beträchtlicher Teil dieses Zuwachses wird die Umweltbelastung und den Migrationsdruck erschweren. Solang Klimakonferenzen nicht berücksichtigen, dass weltweit alljährlich netto etwa 70 Millionen Menschen dazukommen, das sind 190.000 Menschen pro Tag, ist jede Umweltmaßnahme gleichsam ein Versuch, um bei laufendem Wasserhahn einen bereits überschwemmten Fußboden trocken zu wischen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen erscheinen auf den ersten Blick als beeindruckend, doch wer kurz darüber nachdenkt, wird einsehen, dass sie bloß kosmetischer Natur sind und nicht einmal als Symptombekämpfung betrachtet werden können. Denn all diese Neuankömmlinge stehen in ihrem Recht, wenn sie nach westlichem Wohlstand streben. Da die meisten Bedürftigen in der Dritten Welt leben, erscheint Überbevölkerung vorerst als ein regionales Problem. Aber ein Einwohner dieser Welt verbraucht nur einen Bruchteil der Rohstoffe und Nahrung eines wohlgenährten reichen Abendländers.

Die Revolution des Weltproletariats hat bereits begonnen. Die Spitze des Eisbergs ist schon sichtbar. Auf der Titanic entsteht bereits leichte Panik. Mit einiger Anstrengung könnte die Besatzung ermessen, wenn, wo und wie die driftende Eismasse das westliche Schiff voll in die Flanke treffen wird. Manche Fahrgäste meinen den Eisberg links liegenlassen zu können. Andere meinen, man könnte ihn sprengen oder verankern. Im allgemeinen herrscht aber die Überzeugung, dass unsere technische Genialität hinreichend effektive Instrumente bereitstellen wird, um auch dieses Problem zu lösen.

Weil wir alle mit dem Prinzip des Wachstums aufgezogen sind, werden Maßnahmen wie ein zeitliches oder partielles Fortpflanzungsverbot sowie ein Verbot wirtschaftlichen Wachstums keinem wie Musik in den Ohren klingen. Solche Verbote verletzen unsere Grundrechte. Aber solange unsere Wahlfreiheit durch den Teufelskreis von Wachstum und Wohlfahrt eingeschränkt wird, entziehen wir uns einer wirklichen freien Wahl. Nach wie vor ersinnen wir beschwichtigende Scheinmaßnahmen. Wir untermauern sie sogar mit beeindruckenden oscarwürdigen Dokumentarfilmen. Aber kein einziges Vorgehen kann mit dem Prädikat ‘dauerhaft’ bewertet werden, solange Überbevölkerung nicht die verdiente höchste Priorität bekommt. Wenn wir so durchwursteln, können wir sicher sein, dass Mutter Natur ein endgültiges Urteil fällen wird. Was auch immer der schlaue Sisyphos sich ausdenkt, er wird außerstande sein, seine Arbeit erfolgreich abzuschließen.

Paul Gerbrands, Historiker und Vorsitzender der Stiftung ‘Der Klub der Zehn Millionen’

www.overpopulationawareness.org

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