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Die Welt ist für uns zu klein

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Freitag, 26 Februar 2010 14:35

Die Vergreisung ist kein Problem

 Eine Untersuchung über das Jahr 1997

 
1. Einleitung
Der hohe Konsumstandard pro Kopf der Bevölkerung in unserem reichen Teil der Welt hat große und weltweite Konsequenzen.
Deswegen ist uns das Streben nach einer schrittweisen Abnahme der Bevölkerung durch eine Einschränkung des Zuwachses gerade recht. In diesem Zusammenhang ist ein autonomer Rückgang der Geburtenzahlen in den verschiedenen westeuropäischen Ländern sehr ermutigend. Der Rückgang der Geburtenzahlen liegt so hoch, dass es in vielen europäischen Ländern auf die Dauer zu einer Senkung der Bevölkerungszahlen führen wird.
 
Allerdings gibt es eine weitverbreitete Sorge wegen der Zunahme des Prozentsatzes älterer Leute (der Vergreisung) in der Gesellschaft. Im Wesentlichen besteht diese Besorgnis aus der Angst, dass es zu wenig Erwerbstätige, Leute mit einem Job, geben wird, die für die gesamte Bevölkerung (und vor allem für die älteren Leute) einen angemessenen Lebensstandard garantieren. Man geht automatisch davon aus, dass jeder Elterngeneration eine noch größere Kindergeneration folgt. Konsequenz dieses Ansatzes ist, dass eine Bevölkerung die einmal zu groß geworden ist, sich niemals wieder auf einen Umfang, der mit der Produktion der eigenen Grundstoffe und der Tragfähigkeit der eigenen Umwelt übereinstimmt, verringern kann (abnehmen kann)
 
Für viele Niederländer ist die Angst vor der Vergreisung der Grund dafür, dass eine Politik zur Geburtenverringerung ein Tabu ist. Aus diesem Grund wollen wir mittels Zahlenmaterial zeigen, dass die Vergreisung in den nächsten 40 Jahren wohl einschneidende Folgen mit sich bringt. Trotzdem ist dies kein Grund dafür sich Sorgen darüber zu machen, dass wir dieser Herausforderung nicht gewachsen sein sollten.
 
2. Der Bevölkerungsaufbau in den Niederlanden im Jahre 1997
Das Schreckbild der Unbezahlbarkeit als Konsequenz der Vergreisung stützt sich auf den Gedanken, dass man eine große Zahl Erwerbstätiger benötigt, um die beschränkte Zahl Nichterwerbstätiger versorgen zu können. Dabei setzt man ältere Leute und Nichterwerbstätige gleich.
 
In der nun folgenden Tabelle zeigen wir, dass es momentan ohne nennenswerte Probleme möglich ist, das niederländische Bruttosozialprodukt und eine große Zahl von Nichterwerbstätigen zu versorgen. Dabei handelt es sich vor allem um Leute in der Altersgruppe bis zu 65 Jahren. Am 31. Dezember 1997 hatten die Niederlande laut Angaben des CBS (Centraal Bureau voor de Statistiek/ Statistisches Amt der Niederlande) 15.654.000 Einwohner, die sich wie folgt über die verschiedenen Altersgruppen verteilten:
 
Altersgruppe
Anzahl
Prozentsatz
00-19
3.809.000
24,3 %
20-64
9.735.000
62,2 %
65-xx
2.110.000
13,5 %
Gesamtsumme
15.654.000
100,0 %
 
Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern lag die Zahl der älteren Leute in den Niederlanden im Jahre 1997 noch niedrig. In den anderen westeuropäischen Ländern lag der Prozentsatz von älteren Leuten zwischen 15% und 18 %. Der Prozentsatz jüngerer Leute lag auf einem durchschnittlichen europäischen Niveau. Wenn man über die Vergreisung spricht, wird oft mit viel Besorgnis über den Prozentsatz der älteren Leute geredet, als ob dies die wichtigste Ursache für die Zahl der Nichterwerbstätigen wäre. Zu Unrecht. Die nachfolgende Tabelle zeigt, dass auch in der heutigen Situation eine kleine Gruppe Erwerbstätiger dank der hohen Arbeitsproduktivität das Einkommen für eine große Gruppe Nichterwerbstätiger verdient.
 
 
Anzahl Personen
Verhältnis in bezug auf die Anzahl Stellen
Anzahl der Stellen (20-64 Jahre)1)
6.224.000
100
Arbeitslose (Arbeitslosenunterstützung)
374.000
6
Arbeitslose (Sozialhilfe)
420.000
7
Arbeitslose (Invalidenrente)
860.000
14
Jobpool (Interessengemeinschaft der Arbeitsuchenden)
77.000
1
Vorruhestand und flexible Pension
150.000
2
Zwischensumme
- Wartegeld
- Regelung um überzähliges Personal abzubauen
- Funktionelle Alterskündigung
150.000
2
Studium (ab dem 20. Lebensjahr)
300.000
5
Nichterwerbstätige ohne Unterstützung:
- Arbeitsuchende  (200.000)
- Nicht Arbeitsuchende (verheiratete
- Frauen, Witwen)
1.180.000
19
Zwischensumme 20-64 Jahre
9.735.000
156
Rentner  (> 64 jaar)
2.110.000
34
Jugendliche (<20 jaar)
3.809.000
61
Gesamtsumme der Bevölkerung
15.654.000
252
1) Bei den Jugendlichen zwischen 15 bis zu 19 Jahren haben 176.000 eine Stelle.
Die Zahl der Erwerbstätigen beträgt insgesamt also 6.400.000.
 
Aus diesen Zahlen lässt sich ablesen, dass auf je 100 Erwerbstätige 152 Nichterwerbstätige kommen, wovon nur 34 zur Kategorie der Rentner gehören. Die älteren Leute stellen nur eine Minderheit unter den Nichterwerbstätigen dar. Daraus können wir schließen, dass nur eine kleine Gruppe Erwerbstätiger problemlos für den Lebensunterhalt der Gruppe Nichterwerbstätiger aufkommen kann. Diese Tatsache spielt eine immense Rolle bei der Beurteilung der Folgen der Vergreisung. Das Verhältnis zwischen der Zahl der Erwerbstätigen und der Nichterwerbstätigen ist umso erstaunlicher, wenn wir berücksichtigen, dass die durchschnittliche Arbeitszeit in den Niederlanden weit hinter der Arbeitszeit in den anderen europäischen Ländern liegt.
 
Von den 6.400.000 Arbeitnehmern in den Niederlanden hat nur 58% (3.698.000) eine Vollzeitstelle. Im Jahre 1997 ist in vielen Branchen die 36-stündige Arbeitswoche die Norm für eine Vollzeitstelle geworden. Dies ist allerdings keine freiwillige Wahl der Arbeitnehmer gewesen, die Gewerkschaften achten darauf, dass es keine Möglichkeiten gibt, länger zu arbeiten für höheren Lohn. Anzunehmen ist, dass ein Teil der Arbeitnehmer bei einer freien Wahlmöglichkeit sich wohl für eine längere Arbeitswoche entscheiden würde. Darum kann eine 36-stündige Arbeitswoche als eine Form versteckter Arbeitslosigkeit gesehen werden.
Eine Arbeitswoche von 36 Stunden bedeutet für gewöhnlich 1620 bis 1632 Arbeitsstunden pro Jahr. Diese Zahl verringert sich nochmals durch Arbeitsausfall bei Krankheit (5% bis 6%) und mit zunehmendem Arbeitsausfall durch verschiedene Regelungen wie Schwangerschafts-, Mutterrschafts-, und Erziehungsurlaub.
 
Außerdem gibt es eine zweite Gruppe Arbeitnehmer mit festen Teilzeitstellen. Wenn man von Teilzeitstellen von 12 Stunden pro Woche und mehr ausgeht, dann handelt es sich um 1.920.000 Stellen. Durchschnittlich arbeiten diese Arbeitnehmer 20 Stunden pro Woche. Die Wahl für eine Teilzeitstelle ist nicht immer freiwillig. Manchmal nehmen Arbeitnehmer einen Teilzeitjob an, weil es keine anderen Stellen gibt. Auch hier handelt es sich um versteckte Arbeitslosigkeit. Nirgendwo in Europa gibt es so viele Teilzeitstellen wie in den Niederlanden.
 
Die dritte Gruppe schließlich ist die Gruppe mit flexiblen Stellen, wie zum Beispiel die Arbeit für ein Büro für Zeitarbeit. Diese Gruppe zählt 783.000 Menschen. Wiederum handelt es sich hier nicht um eine freiwillige Wahl; der größte Teil der Zeitarbeitskräfte würde viel lieber eine feste Stelle haben.
 
Hieraus ergibt sich, dass es in den Niederlanden eine versteckte Arbeitslosigkeit gibt. Die Zahl der Rentner löst sich in nichts auf verglichen mit den anderen Gruppen von (unfreiwilligen) Nichterwerbstätigen. Ein schrittweises Wachstum der Anzahl der älteren Leute führt daher nicht zu einer ebenso großen Verringerung der Erwerbstätigen, aber wird vor allem zu einer sehr willkommenen Verringerung der Anzahl unfreiwilliger Nichterwerbstätiger führen. Die Warenproduktion und die Dienstleistung werden dabei aufrecht erhalten.
 
Die Unterschiede zwischen den Altersgruppen in den Niederlanden
Bei der Einschätzung der Altersgruppenbeteiligung (siehe Beilage 2) gibt es zwei auffallende Gruppen. Zunächst einmal die niedrige Beteiligung der Altersgruppe von 15 bis zu 19 Jahren und von 20 bis zu 24 Jahren. Dies ist eine direkte Folge der Verlängerung der Ausbildungszeit und dem großen Zustrom an die Hochschulen. Die Zahl der Jugendlichen, die eine höhere Ausbildung erhält, ist von 20% im Jahre 1975 bis auf 43% im Jahre 1997 angestiegen. Wenn man berücksichtigt, dass die Hochschulen eigentlich Führungskräfte ausbilden, dann ist dieser Prozentsatz als sehr hoch einzuschätzen. Es ist unmöglich, dass es für alle Personen mit abgeschlossenem Studium eine Stelle gibt, die an ihr Niveau und den Inhalt ihrer Ausbildung anschließt. Die jüngsten Untersuchungen haben bewiesen, dass jetzt schon 38% aller Mitarbeiter eine Stelle haben, die sich unter ihrem Ausbildungsniveau befindet.
 
Viele Jugendliche entschieden sich in den letzten Jahrzehnten, gerade wegen des schlechten Beschäftigungsstandes, für längere Ausbildungen. So ist der große Zustrom von hoch Ausgebildeten zu erklären. Arbeitgeber stellen besser Ausgebildete ein nicht so sehr wegen ihrer Kenntnisse, aber eher, weil sie einen höheren Abschluss haben, und man dies als Beweis der Intelligenz und des Durchsetzungsvermögens sieht. Das hat dazu geführt, dass die Berufsfachschüler und die Handelsschüler vollkommen von den Fachhochschülern verdrängt wurden. Da dies nun einmal der Fall ist, könnte man ruhig und ohne Schaden für die niederländische Wirtschaft ein anderes wirkungsvolleres Bildungssystem entwickeln. Das niederländische Bildungssystem sollte weniger Zeit von den Studenten vergeuden und diese auf den früheren Eintritt in den Arbeitsmarkt vorbereiten. Die Ausbildungen sollten kürzer und bündiger sein. Die Zulassung der Hochschulen sollte sich nur auf die Begabtesten beschränken (5% bis 20%). Auffällig ist zweitens außerdem der niedrige Anteil von älteren Leuten. Durch den schlechten Beschäftigungsstand der letzten Jahrzehnte gab es eine große Abwanderung von älteren Leuten aufgrund von Maßnahmen zum Abbau von Personal, Vorruhestand und Invalidenrente. Die Wirkung dieser Maßnahmen ist vor allem wahrnehmbar in der niedrigen Beteiligung der Altersgruppe zwischen 50 bis 64 Jahren (siehe Beilage 2).
 
3. Die Bevölkerungsstruktur in der Zukunft in den Niederlanden
Um das Ausmaß der Vergreisung erkennbar zu machen, haben wird das Simulationsprogramm Poptrain (ein Programm zur Veranschaulichung demographischer Zusammenhänge), einer Ausgabe des Niederländischen Interdisziplinären Demographischen Institutes (NIDI) aus Den Haag benutzt. Dieses Programm ermöglicht (ausgehend von dem wirklichen Bevölkerungsumfang im Jahre 1995) die Berechnung der Bevölkerungsentwicklung und eine Reihe ihrer Folgen für alle Jahre bis zum Jahr 2050 durch die Ergänzung einer Reihe von Variablen, zu berechnen. Unter Zuhilfenahme dieses Programmes haben wir zwei Varianten berechnet.
 
Variante A:
Diese Variante geht von einer Fruchtbarkeitsziffer von 1,70 Kindern pro Frau aus und einer Netto-Immigration von 35.000 Personen pro Jahr (Normierung von NIDI). Dies stimmt überein mit der Mittelvariante der CBS-Prognose vom Jahre 1996. Die Fruchtbarkeitsziffer würde bedeuten, dass 75% der Frauen letztendlich Kinder bekommen und dass die durchschnittliche Kinderzahl (pro Frau mit Kindern) 2,27 beträgt. ( 0,75 x 2,27 macht 1,70). Die höchste Einwohnerzahl wird in dieser Variante im Jahre 2032 erreicht, danach nimmt die Bevölkerung langsam ab. Das führt zur folgenden Reihe:
 
2032:
17.110.000
2040:
16.989.000
2050:
16.654.000
 
Es gibt Hinweise, dass diese Prognose zu niedrig ist. Es gibt Wissenschaftler, die von einer Fruchtbarkeitsziffer von 1,80 ausgehen. Wenn dies die Realität werden würde, dann würden die Niederlande im Jahre 2050 einen Umfang von 17.284.000 haben, währenddessen die Bevölkerung bei einer vollständigen Ersetzung (2,10 Kinder pro Frau) im Jahre 2050 einen Umfang von 19.277.000 erreichen würde.
 
Variante B:
Die Fruchtbarkeitsziffer 1,30 in Kombination mit einem Migrationssaldo von 0. Die Fruchtbarkeitsziffer von 1,30 würde bedeuten, dass 75 % der Frauen Kinder bekommt und das die durchschnittliche Kinderzahl (von Frauen mit Kindern) 1,73 betragen wird (0,75 x 1,73 macht 1,30). Die höchste Einwohnerzahl würde dann schon im Jahre 2002 erreicht sein. Danach nimmt die Bevölkerung ab. Das führt zur folgenden Reihe:
 
2002:
15.660.000
2040:
13.201.000
2050:
11.694.000
 
Wenn es eine Veränderung in der Fruchtbarkeitsziffer geben würde, dann würde der größte Druck der älteren Generation etwa im Jahre 2040 entstehen. Danach nimmt nicht nur die jüngere Generation ab, sondern auch die ältere Generation, wodurch der Druck der älteren Generation wieder abnimmt. Deswegen haben wir in unserer Betrachtung den Effekt im Jahre 2040 als Ausgangspunkt genommen. Obwohl der Prozentsatz der älteren Leute in der Variante B stark zunimmt, wird es nicht zur Katastrophe kommen. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die dazu beitragen. Dies betrifft sowohl die Entwicklungen und die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen wie auch Entwicklungen in bezug auf Angebot und Nachfrage der Arbeitnehmer.
 
Entwicklungen in der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in den Niederlanden
 
·       Gegenüber der Zunahme der Anzahl älterer Leute steht eine Abnahme der Anzahl abhängiger Jugendlicher. Diese beeinflusst die Struktur der kollektiven sozialen Einrichtungen. Die steigenden Kosten von Renten und der Altersfürsorge werden durch die sinkenden Kosten für Kindergeld, Erziehung von Kindern, medizinischer Sorge für Kinder, Ausbildung, Ausbildungsbeihilfen, ausgeglichen. Die Erweiterung der Infrastruktur, welche jetzt viele Gelder kostet, wird in der Zukunft bei einer abnehmenden Bevölkerung nicht mehr nötig sein.
 
  • Auch im Privatbereich wird von Sättigung die Rede sein. Es wird kein Bedarf mehr an einer Erweiterung des Wohnungsvorrates sein. Ganz im Gegenteil: Schlechte Wohnungen können verlassen werden, ohne dass man Ersatzwohnraum beschaffen muss. Die Vergreisung führt eher zu einer Verringerung der Nachfrage nach Mobilar und Wohnausstattung usw.
 
  • Diese Entwicklung verstärkt sich vielleicht sogar noch, wenn der Mangel an Rohstoffen uns dazu zwingt einen schlichteren Lebensstil zu führen.
 
Entwicklungen hinsichtlich dem Angebot und der Nachfrage von Arbeit:
 
  • Es wird als Folge einer weiteren Automatisierung und Verbesserung der Arbeitsmethoden eine Situation entstehen, wobei eine kleinere Zahl Arbeitnehmer für dieselbe Produktion Sorge tragen kann.
 
  • Der Staat könnte sich auf eine schnellere Eingliederung der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt richten. Ausbildungen könnten verkürzt werden und die Zulassung für die Hochschulen könnten eingeschränkt werden.
 
  • Es wird mehr Chancen für die Altersgruppe zwischen 25 und 64 Jahren eine Stelle zu finden geben. Es wird mehr Chancen für Frauen, die wieder in das Berufsleben einsteigen wollen, für Erwerbsunfähige, für Arbeitnehmer, die durch die Verhältnisse ihre Stelle verloren haben, geben.
 
  • Es wird mehr Möglichkeiten um Teilzeitjobs wieder in Vollzeitjobs umzusetzen.
 
  • Es werden mehr Möglichkeiten geschaffen, um länger arbeiten zu können. Viele Niederländer würden gerne gegen Bezahlung mehr als 36 Stunden in der Woche arbeiten oder Urlaubs- tage zurückgeben.
 
  • Die Arbeitsteilnahme der Gruppe von 55 bis 64 Jahren würde wieder steigen. Eine stufenweise Erhöhung des Alters beim Ausscheiden wäre möglich.
 
  • Falls es allerdings doch zu einem Defizit an Arbeitnehmern kommen würde (aufgrund unserer Analysen erwarten wir dies dennoch nicht) dann könnte man sich der großen Gruppe über 65 Jahren bedienen und sie auf freiwilliger Basis noch am Arbeitsprozess teilnehmen lassen.
 
Eine andere Konsequenz des weitgehenden Wachstums der Arbeitsproduktivität und der zu erwartenden Steigerung der durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Arbeitnehmer könnte die Erhöhung des Bruttolohnes pro Arbeitnehmer sein. Dadurch würden die Nettolöhne nicht sinken, außerdem könnte durch die größere Zahl von älteren Leuten ein Wachstum der sozialen Prämien stattfinden. Obwohl es in diesem Zusammenhang mit sehr vielen unsicheren Faktoren sehr gewagt ist Prognosen für das Jahr 2040 abzugeben, haben wir dennoch versucht eine Berechnung für die Arbeitnehmer, die in diesem Jahr einsetzbar sind, zu machen. Ausgangspunkt war die Variante B und die Aufrechterhaltung des Alters der Austretung aus dem Arbeitsprozess mit 65 Jahren.
 
Sie finden unsere Prognose in Beilage 3. Es zeigt sich, dass trotz einer Abnahme der Bevölkerung insgesamt mit 2,5 Millionen die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitnehmer nur wenig sinkt :von 6.400.000 auf 6.231.000. Wenn wir die Anzahl der Arbeitnehmer in Zusammenhang bringen mit dem Umfang der gesamten Bevölkerung, kann man sogar einen gehörigen Zuwachs feststellen: der Anteil steigt dann von 40,9% auf 47,2%.
 
4. Der ältere Arbeitnehmer
Wir sollten danach streben ältere Arbeitnehmer so lang wie möglich innerhalb des Arbeitsprozesses zu behalten. In der Zukunft könnten die folgenden Faktoren dabei eine positive Rolle spielen:
 
  • An sich wird der eingeschränkte Zustrom von Jugendlichen dazu führen, dass ältere Leute mehr Chancen haben ihre Stelle zu behalten oder eine andere Stelle zu finden.
  • Man sollte den guten Arbeitsverhältnissen mehr Beachtung schenken. Man sollte verhindern, dass Arbeitnehmer durch eine falsche Arbeitsbelastung frühzeitig verbraucht sind.
  • Bessere Werkzeuge und Apparaturen werden es älteren Arbeitnehmern ermöglichen länger arbeiten zu können.
  • Wenn die Arbeit hohe Anforderungen an die körperliche Verfassung der Mitarbeiter stellt, sollte man danach streben eine gute Verteilung der Arbeit zwischen jungen und älteren Arbeitnehmern zu organisieren.
  • Bei Berufen, die eine hohe Anforderung an die körperliche Verfassung stellen, sollte man schon in jungen Jahren eine funktionelle Altersentlassung einführen, so dass die Arbeitnehmer danach noch in einen anderen Beruf wechseln können.
  • Man sollte Möglichkeiten schaffen um nach der Rente auch noch als Ersatz oder in Teilzeit arbeiten zu können. Das Rentensystem sollte Nebenverdienste nicht unmöglich machen.
 
5. Das pensionsberechtigte Alter
  • Bei der Annahme des Altersversorgungsgesetzes im Jahre 1919 wurde das pensionsberechtigte Alter auf 65 Jahre festgestellt. Obwohl die körperliche Verfassung der 65-jährigen im Jahre 2010 durch bessere Lebensumstände sich verbessert hat im Vergleich zur körperlichen Verfassung der 65-jährigen im Jahre 1919, ist das pensionsberechtigte Alter unverändert geblieben. In der Praxis gibt es nur wenige Arbeitnehmer, die bis zu ihrem 65. Lebensjahr weiterarbeiten, so wie in Beilage 2 gezeigt wird.
 
  • An sich ist es wertvoll, dass es eine festgelegte Altersgrenze für die Alterskündigung gibt. Dadurch kann man Arbeitslosigkeit bei Schulabgängern verhindern und so vermeidet man, dass man bei jedem individuellen Fall eine Diskussion über die Frage, wann ein Arbeitnehmer zu alt ist um seine Pflichten nachzukommen, führen muss. Außerdem stellt ein festes Datum für die Alterskündigung eine Basis dar, aufgrund derer die Rentenversicherungsanstalt und Individuen eine Rentenberechnung machen können.
 
  • Zur Zeit liegt die Pensionierungsregelung für die meisten Arbeitnehmer bei ungefähr 60 Jahren, es handelt sich dann nicht um die wirkliche Pension (die gesetzliche Altersrente beginnt in den Niederlanden erst mit 65 Jahren), aber meistens um eine Frühpensionierungsregelung, einen Vorruhestand oder eine funktionelle Alterskündigung. Im Übrigen handelt es sich nur um eine Minderheit, die das Alter von 60 Jahren erreicht, viele sind schon eher arbeitslos oder arbeitsunfähig geworden oder über eine Maßnahme zum Abbau des Personals aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden.
 
  • Der Staat will einen schnellen Abbau der Regelungen für 60 bis 65-jährige. Sogar die Gewerkschaften tragen dazu manchmal bei (die Vorruhestandsregelungen sind beschränkt um die Einführung der 36 Stunden Woche finanzieren zu können).
 
  • Unserer Meinung nach ist ein schneller Abbau dieser Regelung nicht erstrebenswert und sogar schädlich. Diese Regelungen sind jetzt noch gut zu finanzieren: der Prozentsatz von älteren Leuten in Europa ist auffallend niedrig. Die nachteiligen Folgen für eine schnelle Beschleunigung der Altersgrenze zum Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess sind: Erstarrung der Organisationen (ältere Leute, von denen man erwartet dass sie ausscheiden, bleiben dennoch) Arbeitslosigkeit unter Schulabgängern, das Fehlen von Möglichkeiten um auszuscheiden und allerlei Formen von offener und versteckter Arbeitslosigkeit.
 
  • Die Abschaffung könnte (möglicherweise) eine plötzliche Einsparung bei den kollektiven Kosten ergeben, in allen darauffolgenden Jahren werden die kollektiven Kosten als Folge der Vergreisung steigen, ohne dass es dafür einen Ausgleich gibt. Bei einer stufenweisen Erhöhung der Altersgrenze für das Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess wird die schrittweise Steigerung der Kosten der gesetzlichen Altersrente in den Niederlanden durch die schrittweise Abnahme der Kosten der Vorruhestandsregelung ausgeglichen.
 
  • Nach unserer Meinung sollte der Staat sich für eine schrittweise Erhöhung des Alters für das Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess einsetzen. Diese sollte auf 60 Jahre festgesetzt werden für die Altersgruppen, die 1939 oder davor geboren wurden (im Anschluss an die wirkliche heutige Situation). Danach sollte diese Grenze schrittweise mit 3 Monaten pro Geburtsjahr erhöht werden bis im Jahre 2004 die Gruppe, die 1959 geboren wurde die pensionsberechtigte Altersgrenze von 65 Jahren erreicht hat und dieses Alter wieder das normale Alter zur Ausscheidung aus dem Arbeitsprozess ist.
 
  • Falls es durch extreme Umstände (die wir anhand von dem heutigen Zahlenmaterial nicht voraussehen) wider erwartend doch eine Knappheit auf dem Arbeitsmarkt entstehen sollte, kann man noch immer erwägen ältere Leute freiwillig wieder länger weiterarbeiten zu lassen. Wenn man das Befinden der Niederländer in Betracht nimmt, kann es sehr gut sein, dass ein Teil der älteren Leute dazu bereit und fähig ist.
 
  • Auf diese Art und Weise kann man im Voraus schon Platz bei einer Verringerung der jüngeren Generation schaffen. Die Erhöhung des pensionsberechtigten Alters ist durchaus vertretbar. Die älteren Leute der Gegenwart sind bedeutend gesünder als die älteren Leute der Vergangenheit. Die medizinische Vorsorge ist viel besser geworden, währenddessen die Lebensumstände weniger schwer geworden sind. Viele Leiden, die früher zu einer definitiven Invalidität führten, sind jetzt mit relativ einfachen Operationen oder Medikamenten zu beseitigen Diese Entwicklung wird sich in dem kommenden Jahrhundert fortsetzen.
 
6.            Das Rentensystem
Die Angst vor den niedrigen Geburtenzahlen wird von der Angst vor einer schlechten Altersvorsorge eingeflößt. Eine zuverlässige Altersvorsorge ist eine absolute Voraussetzung um eine Basis für eine Verringerung der Bevölkerung zu schaffen.
 
Unser heutiges Rentensystem besteht teilweise aus einem Umlagesystem und teilweise aus einem System der Kapitaldeckung. In einem Umlagesystem geben Erwerbstätige aus einem bestimmten Jahrgang einen Teil ihres Einkommens an die Nichterwerbstätigen dieses Jahrganges ab. Die gesetzliche Altersrente der Niederlande funktioniert so, die Vorruhestandsregelungen werden auch so finanziert. In einem System der Kapitaldeckung bauen Erwerbstätige durch Einzahlungen (zum Beispiel in Fonds für Betriebsrente) während ihres Erwerbslebens ein Vermögen auf, das nach ihrer Pensionierung in der Form einer Rente zurückbezahlt wird. Es ist hierbei nicht üblich, dass die Versicherten eine individuelle Forderung auf einen Teil ihres Vermögens des Fonds für Betriebsrente geltend machen können. Der Versicherte weiß im günstigsten Falle, wie hoch seine Rente sein wird, aber nicht wie hoch sein Vermögen in dem Fond der Betriebsrente ist.
 
Manch einer befürwortet eine Verschiebung in Richtung des Systems der Kapitaldeckung. Ihrer Meinung nach sollte man die heutigen Erwerbstätigen einen viel größeren Teil ihres Einkommens sparen lassen, um Probleme in der Zukunft zu vermeiden. Unserer Meinung nach ist dies nicht ohne Risiko. Wenn die Ersparnisse größer werden als die Nachfrage nach Geld für Investierungen, dann kann dies zu einem Wachstum der Arbeitslosigkeit und einer Zunahme der Staatsschulden führen.
 
Neben dem makroökonomischen Risiko bringt das System der Kapitaldeckung noch einen zweiten Nachteil mit sich. Nämlich die Empfindlichkeit des endgültigen Renditeergebnisses für Fluktuationen in den Zinsen und der Geldentwertung. Bei zunehmender Inflation oder wenn der Zinssatz und die Renditeresultate abnehmen, wird der Fonds für die Betriebsrente nicht dazu fähig sein, die Erwartungen der ihm angeschlossenen Arbeitnehmer umzusetzen. Außerdem würde die zunehmende Lebenserwartung der älteren Leute als Folge der Entwicklungen in der medizinischen Wissenschaft bei einem Rentensystem, das auf das System der Kapitaldeckung basiert, zu Zahlungsschwierigkeiten führen können.
 
Um die Angst vor Vergreisung zu vermeiden ist es notwendig ein System zu besitzen, dass allen Arbeitnehmern und älteren Leuten Sicherheiten bietet. Dieses System muss einer Reihe von Merkmalen gerecht werden:
 
  • Der Teuerungsausgleich der Renten muss an die Einkommen der Arbeitnehmer angepasst werden. Dabei muss man vermeiden, dass die älteren Leute hinter den Jüngeren zurückgestellt werden. Die Solidarität zwischen jüngeren und älteren Leuten darf kein einziger Politiker zur Diskussion stellen.
 
  • Im Hinblick auf die unterschiedlichen Karriereplanungen ist es wünschenswert, dass die Renten im Verhältnis zu den Einzahlungen während des Erwerbslebens stehen. So wird ein Rentenbruch verhindert. Ein fiktiver Anspruch auf die Rentenkasse muss wahrnehmbar sein und sollte aus den Einzahlungen plus der Kostenerstattung wegen der Inflation (und einem eventuellen Zinsguthaben) resultieren. Die Höhe der Rente muss letztendlich in Beziehung zu dem bis dahin gesparten Betrag gesetzt werden.
 
  • Das Rentensystem, kann wie das heutzutage der Fall ist, eine Mischung aus Umlagesystem und dem System der Kapitaldeckung sein. Die Verhältnisse auf dem nationalen und europäischen Kapitalmarkt müssten für das Verhältnis zwischen beiden Systemen  mitbestimmend sein. Weder den Jungen noch den Älteren wären damit geholfen, wenn das Rentensystem die Wirtschaft in eine Krise führen würde.
 
  • Unterschiede in Renten zwischen den verschiedenen Rentenkassen sind unerwünscht. Diese könnten unter anderem die Folge von einer unterschiedlichen Altersgliederung sein. Eine Fusionierung der Rentenkassen (Fusionierung oder Poolung der Resultate) ist darum ratsam.
 
  • Im Anbetracht der enormen positiven und negativen Risiken ist eine Staatsgarantie für das Renditeergebnis der Anstalten erstrebenswert. Mehrerlös der Rentenkassen könnten durch den Staat abgesahnt werden, aber nicht ausreichende Renditeergebnisse sollten mit allgemeinen Mitteln ergänzt werden. Dies ist gut möglich, da schlechte Rendite als Folge von Inflation oder einem niedrigen Zinssatz immer zu Vorteilen für den Staat oder den Debitoren im privaten Bereich führen. Dadurch entsteht die Möglichkeit um diese Vorteile mittels einer Steuererhebung ab zu sahnen.
 
7. Schlussfolgerungen
Eine Verringerung unserer Bevölkerung ist, so wie wir bereits in unserer Einleitung ausgeführt haben, eine absolute Notwendigkeit, wenn wir eine Reihe von Zielsetzungen erreichen wollen:
 
  • Verringerung für den Schaden an unserer Umwelt
  • Eine Verringerung der Belästigung durch die Überbevölkerung
  • Erhalt der Naturgebiete
  • Verringerung des Gebrauches von natürlichen Ressourcen in den Niederlanden und in anderen Ländern
  • Eine Verringerung der Abhängigkeit von Import aus anderen Ländern, wodurch wir sowohl wirtschaftlich wie auch politisch weniger verletzbar wären.
 
Eine schrittweise Verringerung im Bevölkerungsumfang führt nicht wie manche befürchten zu wirtschaftlichen Problemen. Diejenigen, die Probleme befürchten nehmen keine Rücksicht auf zwei positive Entwicklungen.
 
  • Heutzutage befinden sich viele Menschen außerhalb des Arbeitsprozesses, es gibt eine große versteckte Arbeitslosigkeit. Ein geringer Zuwachs von Jugendlichen in den Arbeitsprozess führt zu einer Verringerung der versteckten Arbeitslosigkeit. Dadurch nimmt die Zahl der Erwerbstätigen nur geringfügig ab.
  • Die Produktion pro Arbeitnehmer wird in den kommenden vierzig Jahren durch die technologische Entwicklung und durch die Möglichkeit die Arbeitszeiten zu verlängern weiter zunehmen.
  • Vergreisung führt nicht nur zu einer Zunahme der Ausgaben des Staates (die gesetzliche Altersrente, die Pflegeheime) sondern auch zu einer Verringerung der Staatsausgaben auf andere Teile des Staatshaushaltes (Kindergeld, Unterrichtswesen, Wohnungsbau, Infrastruktur).
 
Wir schließen daraus, dass die Vergreisung bei einer stufenweisen Abnahme der Bevölkerung kein Problem darstellt.
 
Beilage 1.
Vorausberechnung ab dem Jahre 1995 (Poptrain 1997)
 
Szenario A
1998
Szenario A
2040
Szenario B
2040
Bevölkerung ( gesamt)
15.659.376
16.988.761
13.201.122
Geburtenziffer
190.780
165.444
78.401
Sterbeziffer
139.090
224.443
219.907
Immigration
35.000
35.000
0
 
 
 
 
Prozentsatz 00-19
24,33 %
21,58 %
15,25 %
Prozentsatz 20-64
62,17 %
53,52 %
53,03 %
Prozentsatz 65+
13,50 %
24,90 %
31,72 %
Prozentsatz 65-69
3,96 %
6,02 %
7,57 %
Prozentsatz 70+
9,54 %
18,88 %
24,15 %
 
 
 
 
Anzahl 00-19
3.809.926
3.666.175
2.013.171
Anzahl 20-64
9.735.434
9.092.385
7.000.555
Anzahl 65+
2.114.016
4.230.201
4.187.396
Anzahl 65-69
620.527
1.022.171
999.229
Anzahl 70+
1.493.489
3.208.030
3.188.167
 
 
 
 
Grüner Druck
39,13 %
40,31 %
28,77 %
Grauer Druck
21,72 %
46,53 %
59,83 %
Gesamtdruck
60,85 %
86,85 %
88,60 %
 
 
 
 
Kosten der gesetzlichen Altersrente
€ 17.583 Millionen
€ 35.185 Millionen
€ 34.829 Millionen
 
 
 
 
Anzahl der Schüler
3.245.400
3.156.573
1.795.852
Anzahl der Patienten in Pflegeheimen
57.592
141.390
139.857
Anzahl der Bewohner in Pflegeheimen
130.859
341.608
338.443
 
 
 
 
Ausgaben des Kindergeldes
€ 2.886 Millionen
€ 2.777 Millionen
€ 1.525 Millionen
Kosten für Ausbildung (Staat + Kommunen)
€ 19.145 Millionen
€ 18.621 Millionen
€ 10.594 Millionen
Kosten der Pflegeheime
€ 2.744 Millionen
€ 6.736 Millionen
€ 6.663 Millionen
Kosten der Pflegeheime
€ 2.672 Millionen
€ 6.976 Millionen
€ 6.911 Millionen
Besuche an Hausarzt, Spezialisten und Physiotherapeuten
€ 59.1 Millionen
€ 69.93 Millionen
€ 58.27 Millionen
Kosten Arztbesuch
€ 2.836 Millionen
€ 3.357 Millionen
€ 2.748 Millionen
 
 
 
 
Wohnungsbedarf(extra)
74.702
4.928
- 47.414
Wohnungsbedarf (Ersatz)
15.298
60.000
60.000
Wohnungsbedarf( gesamt)
92.300
64.928
12.586
 
 
 
 
Kosten Wohnungsbau
f. 23.075 Millionen
f. 16.232 Millionen
f. 3.147 Millionen
Die Kosten wurden in Euro angezeigt und nicht in niederländischen Gulden.
 
Beilage 2.
Beteiligungsstufe in den verschiedenen Altersgruppen im Jahre 1997
Altersgruppe
Gesamt
Erwerbstätige
Prozent-satz
15-19
915.000
176.000
19
20-24
998.000
613.000
61
25-29
1.279.000
1.015.000
79
30-34
1.306.000
992.000
76
35-39
1.255.000
908.000
72
40-44
1.167.000
848.000
73
45-49
1.147.000
808.000
70
50-54
1.020.000
632.000
62
55-59
786.000
329.000
42
60-64
690.000
79.000
11
Gesamtsumme 15-49
10.563.000
6.400.000
60
Gesamtsumme 20-64
9.648.000
6.224.000
64
Quelle: CBS
 
Beilage 3
In dieser Tabelle wird gezeigt wie ein Wachstum der Anzahl der Älteren ausgeglichen werden kann und eine damit in Zusammenhang stehende Verringerung anderer Formen der Nichterwerbstätigkeit.
 
Alter
Situation
Anzahl
Prozentsatz.
Anzahl
Prozentsatz.
 
 
1997
1997
2040
2040
00-19
Keine Stelle
3.633.000
23,2
1.813.000
13,7
00-19
Wohl eine Stelle
176.000
1,1
200.000
1,5
20-64
Erwerbstätig
6.224.000
39,8
6.031.000
45,7
20-64
Arbeitslosenun-terstützung
374.000
2,4
50.000
0,4
20-64
Sozialhilfe
420.000
2,7
50.000
0,4
20-64
Invalidenun-terstützung
860.000
5,5
360.000
2,7
20-64
Jobpool
(Interessengemein-schaft der Arbeitsuchenden)
77.000
0,5
0
0,0
20-64
Vorruhestand
150.000
1,0
0
0,0
20-64
Wartegeld
150.000
1,0
40.000
0,3
20-64
Studium (ab 20 Jahre)
300.000
1,9
100.000
0,8
20-64
Keine Sozialhilfe, Arbeitsuchende
200.000
1,3
20.000
0,2
20-64
Nichterwerbstätig und ohne Sozialhilfe
980.000
6,3
350.000
2,7
65-99
Nichterwerbstätig
2.110.000
13,5
4.187.000
31,7
Alle
Gesamtbe-völkerung
15.654.000
100,0
13.201.000
100,0
 
 
 
 
 
 
Alle
Arbeitende Bevölkerung
6.400.000
40,9
6.231.000
47,2
 
Beilage 4
Herangezogene Literatur
 
  • Niederländisches Interdisziplinäres Demographisches Institut: NIDI-Sammelband Nr. 35 Bevölkerungsfragen anno 1994 (Kapitel 5 bis 14)
  • NIDI Sammelband Nr. 50 Bevölkerungsfragen anno 1997 (Kapitel 3)
  • NIDI Programm Poptrain 1997
  • Staatshaushaltsplan 1997
  • Statistisches Amt der Niederlande, Statistisches Jahrbuch 1996-1997-1998
  • Statistisches Amt der Niederlande, verschiedene Fakten in bezug auf den Arbeitsmarkt und Arbeitsplätze (bei Bestellung erhältlich)
  • Ältere für Ältere, demographische Entwicklungen und Politik (Wissenschaftsrat für Regierungspolitik, 1993)
  • Zukunftsforschung des Arbeitsmarktes und Ausbildung bis 2007 Ministerium für Arbeit und Soziales (Oktober 1998)
 
Dieser Bericht wurde im Dezember des Jahres 1998 zusammengestellt durch die Arbeitsgruppe der Stiftung des Clubs der zehn Millionen.

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