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Die Welt ist für uns zu klein

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Freitag, 26 Februar 2010 14:35

Die Vergreisung als unnötiges Schreckbild

Viele ältere Leute/Rentner
Immer wenn das Zurückdrängen oder sogar die Stabilisierung der Bevölkerung zur Sprache kommt, taucht das Gespenst der ‘Vergreisung’ wieder auf. In der Zukunft gäbe es zu wenig Menschen, die die nötige Arbeit verrichten könnten. Vor allem um die große Zahl der älteren Leute versorgen zu können.
Die Kosten für das Gesundheitswesen, die Altersfürsorge und die Altersversorgung wären nicht mehr erschwinglich. Das ist der Grund warum manch einer das Wachstum der Kinderzahl befürwortet. Diejenigen die allerdings weder ein noch aus wissen, wollen aus gleichen Grund die Immigration anregen.
 
Im Folgenden sehen Sie, warum wir bei einer fortschreitenden Vergreisung der niederländischen Gesellschaft, nichts zu befürchten haben. Hierbei wurden stets die Zahlen des Jahres 1997 benutzt (Quelle CBS). 1997 ist ein Jahr, dass laut Daten nicht viele Unterschiede zu anderen Jahren aufweist. Siehe Tabelle 1.
 
Tabelle 1
Zusammensetzung der niederländischen Bevölkerung im Jahre 1997 und 2040
 
Altersgruppe
1997
 
2040
Mill.
Unterschied
 
 
 
 
 
 
Jugendliche 0-19 Jahre
24%
3.809.000
15%
2.0
-9%
Mittlere Altersgruppe 20 - 64 Jahre
62%
9.735.000
53%
7.0
-9%
Ältere Leute ab 65 Jahre
14%
2.110.000
32%
4.2
+18%
 
 
 
 
 
 
Gesamtbevölkerung
100%
15.654.000
100%
13.2
 
 
Im Jahre 1997 wurde nahezu alle bezahlte Arbeit von 41% der Gesamtbevölkerung verrichtet:
  • 1% durch die Jugendlichen im Alter von 15 - 19 Jahren.
  • 40% durch die mittlere Altersgruppe im Alter von 20- 64 Jahren.
 
Bei der gesamten mittleren Altersgruppe im Alter von 20- 64 Jahren hatten im Jahre 1997 nur 40 von 62 Personen eine bezahlte Arbeit. Das ist eine Arbeitsteilnahme für diese Gruppe von 65%. Siehe Tabelle 2.
 
Tabelle 2
Arbeitsteilnahme der Gruppe im Alter von 20 - 64 Jahren
im Jahre 1997 und 2040
 
Mittlere Altersgruppe 20 - 64 Jahre
1997
 
2040
 
Erwerbstätige
40
6.224.000
41
5.4 Mill.
Erwerbslose
22
3.511.000
12
1.6 Mill.
 
 
 
 
 
Gesamtzahl
62
9.735.000
53
7.0 Mill.
 
Das Wesentliche ist, dass es eine sehr große ‘Arbeitsreserve’ gab. Laut den offiziellen Arbeitslosenzahlen gab es im Jahre 1997 in den Niederlanden ungefähr 400.000 Arbeitslose, die bei den Arbeitsämtern registriert waren. Allerdings gab es auch eine verborgene Arbeitslosigkeit von ungefähr 2 Millionen Leuten. Siehe dazu Tabelle 3.
 
Tabelle 3
Personen mit einer Unterstützung im Jahre 1997
 
Arbeitslose mit Arbeitslosengeld aber ohne Bewerbungspflicht, oder mit einer Beihilfe um eine Ausbildung zu machen.
Ca   0,4 Mill.
Arbeitsuchende ohne Recht auf eine finanzielle Unterstützung z.B. Hausfrauen und Schulabgänger
Ca   0,4 Mill.
Invalidenrentner die in einem anderen Beruf als ihrem eigentlichen arbeiten wollen oder können.
Ca   0,9 Mill.
Personen im Vorruhestand, mit ABM-Stellen und Wartegeldempfänger
Ca   0,4 Mill.
 
 
Gesamtzahl
Ca   2,1 Mill.
 
Widerlegung des Begriffes Unbezahlbarkeit
Im Jahre 1997 standen 100 erwerbstätigen Personen in unserer Gesellschaft 152 erwerbslose Personen gegenüber. Und von diesen 152 waren nur 34 über 64 Jahre alt. Die Schlussfolgerung lautet darum, dass auch eine relativ kleine Gruppe von Erwerbstätigen eine relativ große Gruppe von Erwerbslosen versorgt. Die Angst, dass die Anzahl der Erwerbstätigen in der Zukunft zu klein wird um den Lebensunterhalt zu verdienen und die Angst, dass die Zahl der Rentner zu groß sein wird um sie zu versorgen wird schon durch die große Arbeitsreserve entkräftet. Außerdem ist die Zahl der Erwerbstätigen im Alter zwischen 50 bis 65 relativ klein. Vor allem in der Gruppe der Personen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren hat nur 11% einen bezahlten Job.
 
Wie Sie schon eher feststellen konnten, war 41% der Bevölkerung im Jahre 1997 erwerbstätig, das heißt, sie hatten eine bezahlte Arbeit von minimal 12 Stunden pro Woche. Diese 41% sind sehr wohl fähig für die gesamte Bevölkerung ein sehr gutes Existenzniveau zu verwirklichen. Die Stiftung hat die Situation für das Jahr 2040 berechnet und nutzt dazu das Simulationsprogramm POPTRAIN von NIDI (das Niederländische Interdisziplinäre Demographische Institut).
Die zu erwartende Bevölkerungszusammenstellung kann man aufgrund der Zahl der Geburten pro Frau, dem Migrationssaldo und der Lebenserwartung berechnen. Als Ausgangspunkt hat die Stiftung das Szenario mit einer massiven Vergreisung angenommen: 1,3 Kinder pro Frau und ein Migrationssaldo von Null.
 
In diesem Szenario nimmt der Prozentsatz der älteren Leute (65+) sukzessive von 14% bis auf ein Maximum von 32% im Jahre 2040 zu. Die Bevölkerung der Niederlande sinkt dann in ihrer Anzahl von beinahe 17 Millionen heute auf 13 Millionen im Jahre 2040. Danach wird bei einem weiteren Bevölkerungsrückgang der Prozentsatz der Älteren allmählich wieder abnehmen. Für die Zusammenstellung der Bevölkerung nach Altersgruppen im Jahre 1997 und 2040 siehe Tabelle 1.
 
Ein anderes Ergebnis von diesem Szenario mit den niedrigsten Geburtenziffern (also die wenigsten Jugendlichen) war das im Jahre 2040 gleichfalls 41% Erwerbstätige für die Gesamtbevölkerung sorgen werden, genauso wie heutzutage. Die Zahl der Älteren ist dann zwar höher, aber der Prozentsatz der Erwerbslosen ist auf 22% im Jahre 1997 und auf 12% im Jahre 2040 gesunken. Siehe Tabelle 2.
Das Ergebnis: niedrigere Unterstützungen und ein höherer Ertrag durch die AOW - Prämien (die gesetzliche Altersrente in den Niederlanden). Dadurch dass die Verschiebungen in der Altersgliederung ein stufenweiser Prozess sind, hat unsere Gesellschaft genügend Zeit sich durch Schulung auf die veränderten Umstände einzustellen. In diesen Berechnungen wurden die einzelnen Faktoren, welche die Erschwinglichkeit der Einrichtungen weiterhin noch verbessern können, noch nicht einmal berücksichtigt. Man plant arbeitssparende Entwicklungen, wodurch man mit weniger als 41% Erwerbstätigen dasselbe Ergebnis erreicht.
 
Solidarität
Eine Studie der NIDI (das Niederländische Interdisziplinäre Demographische Institut) im Jahre 1997 hat das Folgende ergeben. Mehr als 80% der Niederländer findet, dass eine Erhöhung der Kosten für die staatliche Altersrente (AOW) nicht zu einer Steuererhöhung für Rentner führen darf. Auβerdem sind 80% der Meinung dass bei einer steigenden Arbeitslosigkeit ältere Personen genauso viel Recht auf eine bezahlte Stelle haben wie Jugendliche. Dies beweist eine große Solidarität von Alt und Jung. Die Jugendlichen sind sich nämlich durchaus davon bewusst dass die Älteren auch solidarisch mit ihnen sind. Alle Älteren bezahlen immerhin Prämien und Steuern, damit die Jugendlichen zur Schule gehen, Ausbildungen absolvieren und arbeitslose Jugendliche eine Unterstützung erhalten können.
 
Asozial
Eigentlich gibt es kein einziges Argument für ein Bevölkerungswachstum in unserem übervollen Land. Ein verantwortungsbewusster Politiker wird niemals die Vergreisung durch ein Streben nach mehr Geburten lösen können. Dies würde nämlich bedeuten, dass jeder Elterngeneration eine noch größere Kindergeneration folgen würde. Schlussfolgerung daraus ist, dass eine Bevölkerung die einmal zu groß geworden ist, niemals mehr auf einen Umfang, der mehr mit der ökologischen und gesellschaftlichen Tragkraft übereinstimmen würde, sinken könnte. Auf diese Art und Weise würde man die Probleme immer an die nächste Generation weiterreichen, währenddessen man weiß, dass die Probleme immer größer und die Lösungen immer teurer und schwieriger werden. Diese Weiterverschiebung ist kurzsichtig und asozial.
 
Deswegen bedauern wir es, dass die Regierung noch immer keine bewusste Politik zur Senkung oder Stabilisierung der Bevölkerung betreibt. Mit dem Riovertrag hat sich auch unsere Regierung verpflichtet, Maßnahmen gegen das Bevölkerungswachstum zu treffen, aber es geschieht wenig. Die Politik unseres Staates kann sogar als Bevormundung gesehen werden. Die Niederlande haben eine Kindergeldregelung mit Unterstützungen für jedes Kind, bezahlten Schwangerschaftsurlaub und Erziehungsurlaub, subventionierten Kinderkrippen usw. Das Bestehen dieser Regelungen zeigt nicht an, dass der Staat einen im Prinzip unbegrenzten Bevölkerungszuwachs als Problem erfährt.
 
Natur
Noch immer wächst unsere Bevölkerung mit 1 Million Menschen in 10 bis 12 Jahren. Eine sehr beängstigende Beschleunigung! Alle bereits bestehenden Probleme werden dadurch vergrößert. Zu denken wäre an Dinge wie noch mehr Freisetzung von CO2, ein noch größerer Schwund der Natur, Pflanzen und Tiere die aussterben, noch mehr Aggression, Staus, Wasserverschmutzung und Platzmangel. In den kommenden 20 Jahren will der Staat noch 950.000 neue Häuser bauen. Bei unseren Nachbarn ist es nicht viel besser. Die Weltbevölkerung wächst netto mit 245.000 Menschen pro Tag. Das führt zu noch mehr Hunger und Krieg. Der Mensch rückt überall vor auf Kosten von sich selbst, der Tiere, der Pflanzen und der freien Natur. Es ist doch schier absurd, dass wir eine Richtung wählen, die uns in den Abgrund stürzt! Ein jeder, der die Natur und die Umwelt ernst nimmt, muss eigentlich gegen das Bevölkerungswachstum sein.
 
Tabelle 4
Anzahl der Einwohner der Niederlande abgerundet auf Millionen
 
1500
2
1800
2
1900
5
1950
10
2000
16
 
Das Kindergeld
Eine große Kindergeneration ist also nicht nötig. Darum kann sich der moderne Staat auch ruhig für ein Zurückdrängen der Bevölkerung einsetzen. Die verschiedenen Regelungen noch einmal zu belichten wäre ein Schritt in die gute Richtung von Seiten des Staates, vor allem die Kindergeldregelung. Diese Ermunterungsprämie ist nicht mehr wünschenswert.
 
Wer dennoch eine Großfamilie will, muss sich darüber im Klaren sein, dass dies ein Luxus ist, der nachteilige ökologische Folgen für die Gesellschaft hat. Es ist nur logisch, dass jeder der diese Belastung verursacht, auch selbst dafür bezahlen muss. Momentan lässt der Staat den Steuerzahler dafür bluten. Das ist sehr ungerecht.
 
Die Stiftung plädiert für die Abschaffung des Kindergeldes. Außerdem kann man sich fragen, ob zugehörige Vorteile wie z.B. der Schwangerschaftsurlaub und der Erziehungsurlaub bei einem zweiten und dritten Kind noch möglich sein müssen. Natürlich gelten diese Maßnahmen nur für Kinder, die nach der Einführung einer solchen Bestimmung geboren wurden.
 
2010

World population