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Die Welt ist für uns zu klein

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Montag, 22 Juli 2013 23:36

Der Frosch im Menschen

Jan van Weeren

ʹLasst uns reich werden,‘ sagte Deng Xiao Ping, und also geschah. Der Westen verdient gut am Handel mit China. Die Deutschen exportieren ihre Volkswagen und Mercedes und feiern den Anstieg der Verkaufsziffern mit Blumen aus Holland,

holländische Züchter lassen an ihrer Stelle die niederländische Wirtschaft aufatmen. Es gibt genügend Arbeit in den Treibhäusern und auf den Feldern, und in der Peripherie der EU stehen zahlreiche Arbeitskräfte bereit.

Wirtschaften florieren bei Bevölkerungswachstum. Das ist nicht zu ändern. Zu viele Menschen arbeiten in einem System, in dem Produkte und Dienste verkauft werden. Sie sind an möglichst großen Absatzmärkten interessiert.


Zu viele Menschen streben nach Wohlfahrt und werden sich anstrengen, Produkte und Dienste abnehmen zu können. Millionen Menschen in China und Indien wollen auch Klimaanlagen, SUVs und Jacuzzis.

Der Anspruch der Menschen auf Rohstoffe, Energiequellen und Agrarprodukte ist direkt proportional ihrer Zahl: A = B, Anspruch gleich Bevölkerungszahl. Noch wichtiger ist ihr Konsumverhalten. Eine präzisere Formel lautet: A = B x W x T, wobei W für Wohlfahrt steht und T für technische Entwicklung. Der Anspruch der Menschen auf die Erde ist proportional dem Produkt ihrer Bevölkerungszahl, ihrer Wohlfahrt und ihrer technischen Entwicklung.


Der Terminus Bevölkerungszahl ist deutlich; Wohlfahrt kann man am Bruttoinlandsprodukt (BIP) abmessen, der ein Maß für die jährliche Gesamtproduktion von Gütern und Diensten bildet. Technische Entwicklung kann man an der Zahl der Patentanfragen in einem Land ablesen, die zu einem Großteil zu Produkterweiterung führen.


Die einzige Methode, den Anspruch, wenn nicht den Angriff der Menschen auf ihre natürlichen Hilfsquellen abzuschwächen, ist die Reduzierung ihrer Zahl sowie ihrer Wohlfahrt und Industrie. Dies ist nicht nur eine unbequeme Wahrheit, sondern auch eine harte Wahrheit. Sie widersetzt sich gegen alles, was uns teuer ist: Kinder kriegen und in Wohlfahrt leben. Wenn wir diese Ideale für uns selbst aufrechterhalten wollen, müssen wir sie anderen vorenthalten. Die Erde ist nicht in der Lage, ihrer heutigen Bevölkerung, geschweige denn der bevorstehenden Bevölkerungsexplosion eine westliche Wohlfahrt zu bieten.

Die Politik befindet sich in einer Sackgasse. Sollte ein westliches Land seine Wohlfahrt zugunsten der ʹneuen Reichen‘ abtreten? In seinem Anspruch auf fossile Energie und Rohstoffe einen gehörigen Schritt zurück machen? Oder sollte man Entwicklungsländern die westliche Wohlfahrt vorenthalten wollen? Eine Regierungsperson, die beides befürwortet, begeht politischen Selbstmord: im eigenen Land wird sie nicht wiedergewählt und im Ausland als Diplomat abgefertigt.


Mittlerweile wartet jeder ab. Die Instinkte der menschlichen Spezies sind nicht auf die Zukunft ausgerichtet. Der Mensch hat gelernt zu überleben, indem er auf das Hier und Jetzt reagiert, auf einen Geräusch im Gebüsch, nicht auf etwas, was in ferner Zukunft möglicherweise geschieht. Der Mensch ist wie ein Frosch, der beim Anblick des roten Schnabels eines Storches wegspringt, aber in einem Kessel, der auf niedrigem Feuer erhitzt wird, gemächlich herumschwimmt – bis der Frosch gekocht worden ist.

Aber ist es wirklich so schlimm? Es gibt doch so etwas wie demographische Transition? In primitiven Gesellschaften – zähle auch die westlichen Länder bis zum 19. Jahrhundert dazu – bewirken eine hohe Geburtenziffer sowie eine hohe Sterbeziffer einen mehr oder weniger stabilen Bevölkerungsumfang. Wenn sich aber die Lebensbedingungen verbessern – durch bessere Nahrung, Hygiene und medizinische Versorgung - , dann sinkt die Sterbeziffer, während die Geburtenziffer unverändert hoch bleibt. Dadurch wächst die Bevölkerung rapide.


Dieses Wachstum hält an, auch wenn sich die Familien zu Empfängnisverhütung bekennen: die frühere hohe Geburtenziffer bringt eine große Zahl Frauen in fruchtbarem Lebensalter mit sich. Erst als im Verlauf der Zeit die Effekte der Empfängnisverhütung merkbar werden, wird sich der Bevölkerungsumfang stabilisieren. Die Gesamtzahl der Menschen wird jedoch dann viele Male größer sein als beim Beginn der demographischen Transition. Letztendlich wird die Geburtsziffer sinken, sogar selbst bis unter das Ersetzungsniveau, aber der Bevölkerungsdruck wird unverändert hoch bleiben.

Der Frosch im Menschen liegt deswegen nicht wach. Er hat bereits Schwarzseher und Unheilspropheten vorbeikommen sehen: Thomas Maltus, den Club von Rom, Paul Ehrlich, Al Gore und John Gray. Die Mächtigen der Welt und die Wissenschaftler werden schon eine Lösung finden, auch wenn diese Schnelle Brüter oder. genetisch manipulierte Lebensmittel beinhalten würde. Solange bloß Strom aus der Steckdose kommt und die Regale im Supermarkt gefüllt sind. Migrantenwellen, Nahrungsdefizite, Rohstoffmängel, Umweltverseuchung, Genozide, Terrorismus und Piraterie sind keine Phänomene, die gerade um die Ecke auf der Lauer liegen. Was der Mensch aber wohl hautnah erfährt, sind Belästigung auf der Straße, Verluderung des Wohnviertels, Verstädterung, Verkehrsstaue und Ferienhektik. Diese Bedrohungen rascheln klar im Gebüsch und verlangen eine unmittelbare Reaktion.

‘Unser Land ist voll, zum Teil bereits übervoll.‘ Die niederländische Königin hat diese Worte in der Thronrede von 1979 gesprochen. In der Zeitspanne zwischen damals und jetzt sind fast drei Millionen Menschen dazu gekommen. Wenn die niederländische Bevölkerung lauter vom eigenen Territorium leben sollte, könnten knapp vier bis fünf Millionen Münder ernährt werden. ʹAch, was soll’s?‘ sagt der Frosch im Menschen. ʹSei doch nicht so provinziell, so nationalistisch. Wir leben in einer Europäischen Union, wir sind Weltbürger; betrachte die Nahrungsversorgung und Rohstoffgewinnung als eine globale Angelegenheit.‘ ʹMag sein,‘ lautet die Antwort, ʹaber die Grenzen der Erde sind absolut. Sieben Milliarden wohlhabende Menschen brauchen drei bis vier Erdkugeln, und die gibt es nicht.‘

Für ein genießbares Holland gibt es zu viele Menschen. Es gibt keinen einzigen Grund, sich mit einer Geburtenziffer auf Ersetzungsniveau zufrieden zu geben. Die Bevölkerungszahl muss senken und die Lebensqualität steigen. Die Menschen, die in den Niederlanden leben, müssen sich grundsätzlich wieder vom eigenen Boden ernähren können. Die Niederlande im Allgemeinen und die Ballungsgebiete im Westen im Besondern dürfen nicht zu einem Konglomerat von Megastädten auswachsen, die ihre Nahrung von außerhalb der Landesgrenzen beziehen und von verseuchenden und lebensbedrohenden Energiequellen abhängig sind. Kein zweites Tokio oder Kairo! Unser Land ist voll, zum Teil bereits übervoll. Damals mit vierzehn Millionen, zurzeit mit siebzehn Millionen Einwohnern. Das Land verlangt eine eingreifende Drosselung der Immigration. Keine Zulassung von Wohlfahrtsuchern, die den ökologischen Fußabdruck weiter vergrößern. Das Land verlangt eine niedrigere Geburtenziffer, indem finanzielle Reize, die das Kinderkriegen fördern, abgeschafft werden. Städtische Gebiete dürfen sich nicht auf Kosten der ländlichen Umwelt ausdehnen. Der Eingriff der Personen- und Güterströme auf die Landschaft, auf die fossile Energie sowie die Umwelt muss verringert werden. Keine Erweiterung oder Verbreiterung des Wegenetzes. Das Neue Arbeiten muss vermeidbaren Personenbewegungen zuvorkommen, die Abnahme lokaler Produkte und Dienste muss gefördert werden. Die Angst vor den Folgen der Vergreisung darf nicht dazu führen, dass neue auswärtige Arbeitskräfte angeworben werden. Dadurch schieben wir das Problem bloß vor uns her: all diese neuen Arbeitskräfte werden auch einmal alt. Erwachsene müssen lernen, sich als Erwachsene zu verhalten und im fortgeschrittenen Alter nicht zur hilflosen Kindheit verfallen, sondern die Verantwortung für den eigenen Lebenslauf ergreifen. Keiner will als Alzheimer-Patient dahinsiechen, aber auch in dieser Hinsicht ähnelt der Mensch dem Frosch, der im Kessel herumschwimmt bis es zu spät ist.

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