Overpopulation Awareness is the website of Stiftung Der Klub der Zehn Millionen

Slide background

Die Welt ist für uns zu klein

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Richtig bevölkert, oder?

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Mehret euch nicht

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Grenzen des Wachstums

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Bevölkerungsdruck und PKWeh

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Überbevölkerung = Überkonsum

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Slide background

Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

Samstag, 07 April 2012 19:51

Deine Zukunft

Lutz Hardtmann

Vermutlich sind Sie auch einer jener Menschen, die glauben, dass Umweltschutz ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Problem der Gegenwart ist.

Sicherlich sind Sie auch der Meinung, dass eine Reduzierung der Treibhausgase eine hohe Priorität hat und wir schnellstmöglich neue Technologien einführen müssen, die effizienter wirtschaften. Ich sage Ihnen: Das ist alles nebensächlich. Das Kernproblem liegt ganz woanders.


Das Weltökosystem kann sich auf veränderte Situationen einstellen. Dies gilt für einzelne Regionen, aber auch für die gesamte Natur. Ständig laufen unzählige biologische, physikalische und chemische Prozesse ab, die sich gegenseitig beeinflussen. Alle Prozesse unterliegen einem Gleichgewicht. Gibt es Ereignisse, die diesen Zustand gefährden, tritt automatisch eine „Gegenkraft“ in den Vordergrund, die dafür sorgt, dass irgendwann das Gleichgewicht der Kräfte wieder hergestellt ist. Kurz ein paar Beispiele: Kommt es zu einem unverhältnismäßigen Wachstum von Käfern, führt dies auch einen Anstieg an Vögeln nach sich, die wiederum die Käfer dezimieren. Ebenso wird eine Dominanz an bestimmten Pflanzen durch starken Konkurrenzdruck und Tierfraß verhindert. Diese sind die ökologischen Gesetze von Volterra. Sie besagen, dass die Menge von Räubern und Beute in einem ausgewogenen Gleichgewicht steht, dem sogenannten „ökologischen Gleichgewicht“.


Beim Menschen kam es durch die Gehirnentwicklung zu einer extrem verfeinerten Anpassung an unterschiedlichste Lebensräume und einer Verdrängung unserer Feinde. Wir haben somit diese Gesetze für uns einstweilen außer Kraft gesetzt. Eine exponentielle Zunahme der Menschenmenge war die Folge.


Um 1830; nach tausenden von Jahren, waren 1 Mrd. Menschen auf diesem Globus. Nur 200 Jahre später sind es ca. 6 Mrd. Mehr. Alle diese Menschen wollen Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Autos u.v.a. Verständlicherweise möglichst im Stil der Industriestaaten. Durch jeden neuen Erdenbürger wächst der Einfluss auf die Abläufe, und mögen sie noch so klein sein.


Und genau hier liegt das Problem des Umweltschutzes. Die ganze Ökobewegung ist mit ihrer jetzigen Ausrichtung zum Scheitern verurteilt. Was hat man erreicht? Ist das Artensterben beendet? Ist der Regenwald aufgeforstet? Wachsen die Gletscher wieder? Stoppt der Klimawandel? Sie brauchen sich doch nur mal 3 Fragen stellen.

  1. Was geschieht, wenn wir in einigen Jahren mit 9, 10, 13 usw. Milliarden Menschen auf der Erde sind? Was nützt bei dieser Menge ökologisches Wirtschaften? Würde es etwas bringen, Wasserstoffautos zu bauen, wenn wir die doppelte Anzahl an Fahrzeugen hätten? Dafür würden neue Straßen gebaut, Unmengen an Stahl, Tankstellen usw. gebraucht. Würde es der Welt helfen, nur noch Bio-Landwirtschaft zu betreiben? Bei rasant zunehmender Population und steigendem Flächenraubbau?
  2. Was würde geschehen, wenn wir in den nächsten Jahren nur noch 3, 2 oder 1 Milliarde wären? Die Einflüsse würden sinken und die Natur könnte sich erholen.
  3. Was wäre, wenn wir fiktiv kein CO2 mehr ausstoßen würden, aber aufgrund der steigenden Nachfrage noch mehr Erze abbauen, Holz schlagen, Meere überfischen und Felder anlegen würden?

Viele Umweltschützer werden nicht müde, die vielen kleinen Erfolge hervorzuheben. Man freut sich über erhaltene Bäume oder über verhinderten Straßenbau. Ja, es ist wichtig, sich für solche Dinge einzusetzen, darüber kann man nicht streiten. Wenn wir aber den Blick für das Wesentliche verlieren, wird es gefährlich. Die Umweltschützer freuen sich wie ein Arzt, der bei einem schwer Krebskranken einen Pickel entfernt hat, aber den Krebs ignoriert. Hier wird Optimismus verbreitet, der von der Realität ablenkt. Es ist Wirklichkeitsverweigerung und Schönrederei auf höchstem Niveau.


Nun gibt es Idealisten, die gerne den Lebensstandart der Dritten Welt der unseren annähern würden, um die Geburtenrate wie bei uns auch dort zu senken. Wie soll die Natur eine drastisch steigende Ausbeutung zusätzlich für die armen Länder verkraften? Wenn die Entwicklungsländer nur 50% von unserem Wohlstand hätten, bedeutete dies Unmengen an neuen Straßen, Läden, Fabriken. Dies ist unmöglich, und das ist sicher für jeden nachvollziehbar. Es wäre ein großer zusätzlicher Schub für den schon laufenden Klimawandel.


Eine  andere Lösung sehen Idealisten in der gleichmäßigen Verteilung des Reichtums in der ganzen Welt, um die Geburten zu senken. Dieses wäre lobenswert, wird aber von vielen Menschen schon seit Jahrtausenden gefordert und wird sicherlich auch in absehbarer Zeit nicht eintreten. Die Mechanismen unseres Systems sorgen dafür, dass die Ware nie dorthin geht, wo sie gebraucht wird, sondern dorthin, wo das Geld ist. Das Ungleichgewicht wird also immer größer.


Andere meinen, man müsse mehr Geld in den Umweltschutz investieren. Aber wie entsteht Geld? Durch den Wert produzierter Ware! Man muss also erst zur Warenproduktion Natur an Punkt A zerstören, um sie dann wieder mit diesem Geld an Punkt B zu renaturieren. Na dann…viel Glück!


Eine Lösung sollte darin liegen, die Menschen zu überzeugen umweltfreundlich zu leben. Wie soll man über 7 Mrd. Menschen von ein und derselben Sache überzeugen? Soll man Flyer in die Briefkästen stecken? Danach wollen alle nur noch ein Kind? Die Armen wollen der Natur zuliebe arm bleiben? Die Reichen verteilen einen großen Anteil mit Freude an die Armen? Die Automobilkonzerne stellen nur noch Fahrräder her? Die Fastfood- und Holzkonzerne forsten den Regenwald wieder auf? Die Großbanken verzichten auf Milliardengewinne und fördern nachhaltig die Entwicklungsländer statt sie auszubeuten? Das ist alles zu fiktiv und bringt keine umsetzbaren Lösungen!


Andere meinen, dass furchtbare Katastrophen – darunter auch Kriege - stets auch zu Errungenschaften führen, die das Leben bereichern. Freuen wir uns also auf die Bereicherungen durch all die Orkane, Dürren sowie Fluten und die daraus resultierenden Pandemien, Hungersnöte, Kriege und den globalen Kollaps mit seinen Milliarden von Toten!


Einige sagen, dass wir Menschen gar nicht in der Lage wären, das Klima zu beeinflussen. Es seien auch diesmal Unregelmäßigkeiten der Sonnenstrahlung oder der Erdrotation. Mag sein, aber die Sonne ist nicht daran Schuld, dass wir die Regenwälder vernichten, unzählige Tierarten abschlachten, die Meere mit Müll zukippen usw. Das ein Ökosystem, auch das globale, bei zu starkem Eingriff kollabiert, ist ein Gesetz, ob wir nun das Klima beeinflussen oder nicht.


Andere treten mit dem Argument auf: „Klimaveränderungen gab es schon immer!“. Das ist richtig, die gibt es solange die Erde ein Klima entwickelte. Wiederum andere meinen, man müsse sich nur auf den Klimawandel einstellen.


Wie soll sich aber ein Frisör darauf einstellen, wenn sein Geschäft zum dritten Mal unter Wasser steht?


Wie soll sich ein Hauseigentümer darauf einstellen, dass sein Dach schon wieder beim Nachbarn im Garten liegt?


Wie soll sich ein Bauer darauf einstellen, dass er zum wiederholten Male weniger geerntet als gesät hat, weil alles vertrocknet ist?


Wie soll man sich darauf einstellen, dass die Versicherung in allen drei Fällen die weitere Zusammenarbeit verweigert oder die Beiträge ins Unbezahlbare steigert?


Schon heute gibt es Gebiete in Deutschland, in denen keine Versicherung mehr möglich ist, da sie zu oft überflutet werden.


Da es wie beschrieben keinen freiwilligen durchgreifenden Verzicht auf Konsum geben wird, werden auch die Einflüsse auf die Natur nicht sinken. Im Gegenteil, die Entwicklungsländer folgen unserem „Vorbild“.


Das Grundproblem heißt also nicht CO2, sondern ÜBERBEVÖLKERUNG! Wie ein riesiger Heuschreckenschwarm haben wir uns ausgebreitet und fressen und verbrauchen alles, was uns vor das Maul kommt, solange bis das ökologische Gefüge zusammenbricht.


Wie könnte nun das Kernproblem gelöst werden? Geburtenkontrolle? In den meisten überbevölkerten Regionen sind Kinder ein Zeichen von Macht, Wehrhaftigkeit, Potenz, Männlichkeit, Wohlstand, Prestige, Altersvorsorge usw. Die Religionen fördern diese Entwicklung. Verhütung ist verpönt. „Seid Fruchtbar und mehret Euch“ ist für viele ein Leitbild. Diese Ansichten in den nächsten Jahren aus den Köpfen zu bekommen, ist in der notwendigen Menge aussichtslos.


„Ziel“ der Natur ist es aber, uns soweit zu dezimieren, bis sie sich erholen kann. Dies macht die Natur mit jeder Spezies, die sich zu stark vermehrt. Das Problem: Jedes Ökosystem, auch das globale, kippt exponentiell, also erst langsam und dann plötzlich sehr rasant. Es kann also durchaus sein, dass die Bedingungen in einer kurzen Zeit so schlecht werden, dass die Menschen komplett von der Erde verschwinden. 7 Mrd. Menschen tot, d.h. 140-mal der zweite Weltkrieg auf einmal! Bis zu diesem Blackout werden Menschen zunehmend ärmer. Bauern haben weniger Einnahmen. Wasser und Nahrung werden immer teurer. Viele Branchen wie Tourismus werden sterben. Urlaub wird zur Nebensache, wenn man ums Überleben kämpft. In New Orleans gab es nach nur drei Tagen Plünderungen, Überfälle, Vergewaltigungen; also erhob man das Kriegsrecht, um der Lage Herr zu werden. Das wird zunehmend für die ganze Welt gelten. Demokratien verschwinden. Bürgerkriege, Völkerwanderungen, Morde fürs Essen werden Normalität. Der Mensch wird zum Tier, wenn er keine Nahrung hat. Sein Überlebenstrieb verdrängt die Zivilisation.


Zum Glück hat uns die Natur mit einem psychologischen Trick ausgestattet. Dieser erlaubt es uns, nicht vor nahenden Katastrophen der Angst zu erliegen, sondern es zu verdrängen und den Untergang zu leugnen. Man nennt dies Hoffnung.


Auch hat uns die Natur die Fähigkeit gegeben zu antizipieren. Man nennt sie Vernunft.

World population