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Die Welt ist für uns zu klein

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Mittwoch, 18 August 2010 11:59

Das Überleben der menschlichen Gattung

Jan C.H.M. Hillegers, Theologe und Franziskaner
 
Überleben ist eine kreative Kunst. Alle möglichen Organismen, sowohl Pflanzen wie auch Tiere beherrschen diese Kunst. Sie haben darin ihre Eigentümlichkeiten und Eigenartigkeiten entwickelt,
womit sie ihre Probleme lösen können. Wer in wechselnden Situationen und auf den verschieden Gebieten am besten seine Probleme löst, gewinnt den Kampf um das Dasein und überlebt. Wer einen falschen Lösungsweg wählt, wird zusammen mit seiner falschen Lösung untergehen. Erst hinterher stellt sich heraus, ob die gewählte Lösung gut oder falsch war. Charles Darwin hat diese problemlösende Fähigkeit untersucht.
 
Tierische Verhaltensmuster
Das Finden von Lösungen das Überlebensproblem in der Natur betreffen, verläuft meistens nach einem feststehenden Muster und unveränderlichen Gesetzmäβigkeiten. Sie sind in dem anatomischen Bau, in den Instinkten und den sozialen Organisationsstrukturen festgelegt. So hat der Eisbär ein dickes, weiβes Fell mit Tarnfarbe entwickelt, um in Eiseskälte Robben fangen zu können. Der Wolf zum Beispiel arbeitet für die Jagd mit seinem Rudel zusammen und der Kaktus kann in der Steppe überleben, weil er kaum Wasser verdampft und seine Stacheln verhindern, dass er aufgefressen wird. Schwalben ziehen, Spinnen weben ihr Gewebe. Dies alles sind felsenfeste Überlebensstrategien geworden, die als feststehende Muster ein unabhängiges und autonomes Leben führen. Die Tiere und Pflanzen, die Organismen, sind allerdings Gefangene ihrer eigenen Muster, die sie im Laufe der Evolution entworfen haben, geworden. Diese Struktur ist eine zwingende Notwendigkeit, die ihr Leben bestimmt. Die Schnecke ist fest mit ihrem Haus verbunden und der Pfau mit seinem Schwanz. Und weil dieses Verhaltensmuster unbeweglich und starr geworden ist, geht der Organismus manchmal unter, wenn sich die Umstände zu stark verändern. Eine Kurskorrektur ist nur in geringem Maβe möglich. Die „gute Lösung „von früher ist dann eine „tödliche Festlegung“ geworden.
 
Menschliche Verhaltensmuster
Auf eine entsprechende Weise hat auch die menschliche Gesellschaft um zu überleben Lösungen für allerlei verschiedene Probleme gefunden. Diese sind in den Strukturen, den Institutionen, den Organisationen und den Gesetzmäβigkeiten, welche alle zusammen die soziale Realität formen, zum Ausdruck gekommen. Aber auch hier entdecken wir, dass Starrheit und Unbeweglichkeit auftreten. Strukturen und Institutionen leiten ein autonomes Leben. Sie können in schier unzweifelbare Postulate, in Tabus, irrationale Mythen und in „heilige Kühe “ entarten. Auch der Mensch ist dann ein Gefangener seiner eigenen Struktur geworden. Was erst eine „gute Lösung“ war, führt jetzt, weil die Umstände ganz oft drastisch verändert sind, zu einer tödlichen Erstickung.
So war das wirtschaftliche Wachstum einst die Lösung für Armut. Das Kindergeld war eigentlich dazu bestimmt um den Familien mit den niedrigsten Einkommen die Chance zu geben ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Das Auto um die Mobilität zu erhöhen. Groβfamilien als Schalthebel für die Emanzipation der Katholiken. Die Werbung von Gastarbeitern um den Wohlstand zu garantieren, indem man leerstehende Arbeitsplätze ausfüllt. Viel Werbung wurde für eine multikulturelle Gesellschaft gemacht um Ausländern zu ermöglichen sie selbst zu sein.
 
Veränderte Verhältnisse
All diese guten Lösungen bleiben nicht unbedingt gute Lösungen. Jetzt, wo die Umstände grundlegend verändert sind, offenbaren sich die früher als gute oder angemessen geltenden Lösungen für das Überlebensproblem der Menschen auch als starre Tabus, die erstickend wirken. Der Mensch ist nun einmal wie eine Spinne, die sogar in einem Windkanal ihr Gewebe bauen kann: er schafft es nicht.
Das Kaninchen, dass in einem Gang aus Beton seinen Gang graben will, kratzt sich seine Pfoten kaputt. Ein kleines Land, das vorgibt von 10 auf 20 Millionen Einwohnern wachsen zu müssen, weil es einst von 5 auf 10 Millionen verdoppeln konnte, geht seinem Untergang entgegen. Man kann nicht ungestraft Beton gieβen und Asphalt pflastern. Gott sei Dank gibt es Menschen, die das einsehen.
Ganz im Gegenteil: Was zu einer bestimmten Zeit und unter bestimmten Umständen eine gute Lösung schien, kann unter veränderten Umständen vollkommen verhängnisvoll sein. Deswegen betrachtet die Stiftung CVTM das Bestreben an einer Weltbevölkerung von 6 Milliarden fest zu halten als einen verhängnisvollen, tödlichen Irrtum. Sie vertritt daher auch den Standpunkt, dass ein gezieltes Streben nach einer Weltbevölkerung von 3 Milliarden und einer Einwohnerzahl von 10 Millionen oder weniger für die Niederlande eine gute, vertretbare Lösung wäre.
 
Konservatismus
Viele Politiker beharren auf den guten Lösungen aus der Vergangenheit und weigern sich einzusehen, dass diese vielleicht sogar von der Gegenwart und der Zukunft zum Verhängnis werden könnten. Es ist nicht ganz deutlich, ob dieser starrsinnige Konservatismus aus Dummheit oder aus Angst oder aus Machtgeilheit entstanden ist. Vielleicht ist es eine Kombination von all dem zusammen. Aus der Sicht des politischen Konservatismus werden Scheinlösungen vorgestellt, als ob sie echte Lösungen wären, dilettantische Pfuscharbeit, als ob es revolutionäre Erfindungen wären zum Beispiel die Inbetriebnahme der Standspur auf der Autobahn, die Erhöhung der Gebühren für eine Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer von 20 Prozent, das Bauen einer Stadt in dem Meer, die Einführung der Ferienstaffelung, Parkuhren, Hochbau usw.
 
Eine angemessene Antwort
Das alles ist zu viel des Guten. Nach Paars I und II (Regierungskoalition von liberalen und sozialdemokratischen Parteien von 1994 -2002) kann man jetzt eigentlich von Paars III sprechen. Es schien alles anders zu werden, aber Fortuyn wurde ermordet und seine Erben zerfleischten einander. Es ist die höchste Zeit für eine Politik, die Überbevölkerung radikal zentral stellt. Die Zeit drängt, denn die evolutionäre Antwort auf die veränderten Verhältnisse wird mittlerweile formuliert. Wir haben nicht mehr unendlich viel Zeit um unser Überlebensproblem zu lösen. Den Preis, den wir demnächst bezahlen müssen, wenn unsere ausgebeutete und gequälte Erde zurückschlägt, könnte gut einer sein, den wir nicht mehr aufbringen können. Dann steht der Homo sapiens in derselben Galerie wie der Dontosaurier, der Mammut und der Dodo! Allerdings besitzen wir durch unseren Verstand die Möglichkeit um die bedrohten und die aus der Kontrolle geratenen Verhältnisse zu verändern. Lassen wir uns darum unseren Verstand auch gebrauchen und wählen wir eine wirklich angemessene Antwort: Eine rigorose Zurückdrängung der Weltbevölkerung, womit wir in den Niederlanden beginnen.
 
Anmerkung
Einige beflügelte Gedanken stammen aus:“Das Phänomen Wissenschaft“ von H. Koningsveld.
ISBN 906009 238 4

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