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Die Welt ist für uns zu klein

Unterstützen Sie uns bei der Bekämpfung von Überbevölkerung!

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Richtig bevölkert, oder?

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Eine gute Umwelt beginnt mit der Bekämpfung der Überbevölkerung

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Mehret euch nicht

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Grenzen des Wachstums

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Bevölkerungsdruck und PKWeh

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Ehepaare mit Kinderwunsch sind für die Zukunft doppelt verantwortlich

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Überbevölkerung = Überkonsum

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Stopp die Ausschöpfung und Verseuchung der Erde

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Zu wenig Wohlfahrt für zu viel Menschen

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Wir lieben Menschen, aber nicht ihre Zahl

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Wir können die Menschheit nicht auf sich bewenden lassen

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Mittwoch, 18 Juni 2014 09:43

Bevölkerungsamendment in der US-Verfassung

Jan van Weeren

Unsere Stiftung erhielt eine Broschüre aus den Vereinigten Staaten, in dem der Vorschlag unterbreitet wurde, das Recht auf Kinder in der Verfassung festzulegen. In der Vergangenheit haben die Gründerväter der Vereinigten Staaten eine begrenzte Zahl Befugnisse in der Verfassung der nationalen Regierung,

dem Congress, zuerkannt. Insgesamt sind es derer dreizehn: Besteuerung für den allgemeinen Nutzen sowie für die Landesverteidigung, Aufnahme von Darlehen im nationalen Interesse, Festschreibung allgemeiner Bedingungen für Einbürgerung, einheitliche Regulierung von Bankrotts, Geldprägung, Bestimmung von Maßen und Gewichten, Bestrafung von Falschmünzerei, Versorgung des Postverkehrs, Schutz des Urheberrechts, Gründung von Gerichtshöfen, Bestrafung von Piraterie, Ausstellung von Kaperbriefen (!) sowie die Instandhaltung eines Heeres und einer Flotte. Diese Befugnisse fallen außerhalb der Kompetenz der einzelnen Staaten.
Laut Broschüre sollten Bürger der US ihrer nationalen Regierung die zusätzliche Befugnis erteilen, Überbevölkerung zu bestreiten. Bei ansteigendem Bevölkerungsdruck liegt es auf der Hand, dass auf nationaler Ebene Vorkehrungsmaßnahmen verlangt werden; diese fallen jedoch außerhalb dem Kompetenzbereich des Kongresses. Bevor von einer Kompetenzerweiterung die Rede sein kann, müssen die Bürger ihre persönlichen Rechte verbürgen. Die Broschüre schlägt deshalb ein konkretes Amendment vor, in dem dies geregelt wird.

Im fraglichen Amendment wird das Recht eines jeden Bürgers festgelegt, sich als Mensch ein einziges Mal zu reproduzieren. Dieses Recht muss ausgeübt werden können und darf nicht von der Regierung, beispielsweise durch Besteuerung, ein Verbot von Fruchtbarkeitsbehandlungen, oder durch erzwungene Sterilisation eingeschränkt werden. Wenn ein Elternteil außerstande ist, für sein Kind zu sorgen, soll der Staat diese Sorge übernehmen. Der Staat kann ihm jedoch nie das Recht absprechen, das Kind zu bekommen.
Ein Heteropaar hat also das Recht, sich durch das Kriegen von zwei Kindern zu reproduzieren, eins zu Ersetzung des Vaters, und eins zur Ersetzung der Mutter. Eine Frau hat das Recht, mehr als ein Kind zu gebären, so lange ein Mann bereit ist, ihr nächstes Kind anzuerkennen. Infolge seines Reproduktionsrechts ist er dazu befugt. Immerhin kann er dieses Recht nur ein einziges Mal ausüben.
Das Reproduktionsrecht kann an den Staat veräußert werden, beispielsweise von Menschen, die kinderlos bleiben möchten. Der Staat kann dann dieses Recht auf andere übertragen, braucht das aber nicht zu tun. In dieser Weise kann der Bevölkerungsdruck verringert werden. Reproduktionsrechte sind vom Staat übertragbar, wenn zum Beispiel Eltern ihr Kind im späteren Alter verlieren, oder wenn ein schwer behindertes Kind geboren wird. Auch ist an eine Erhöhung der Geburtenziffer ethnischer Gruppen, die mit Aussterben bedroht werden, zu denken; dies trifft in der amerikanischen Situation für bestimmte Indianerstämme zu.
Bei Überschreitung seiner bzw. ihrer Reproduktionsbefugnis ist der/die Beteiligte haftbar. Es können zum Beispiel Geldstrafen auferlegt werden.

Die Stiftung Der Klub der Zehn Millionen nimmt diesem amerikanischen Vorschlag gegenüber keinen Standpunkt ein, möchte jedoch einige Überlegungen vorlegen.

  1. Ist es absurd, dass auf einer überbevölkerten Erde, wo vor allem die Wohlfahrtsländer die natürlichen Ressourcen unverhältnismäßig beanspruchen und zur Umweltverschmutzung betragen, ein Einwohner eines solchen Landes sich grundsätzlich nur einmal ersetzen darf? Warum sollte er oder sie unter diesen Umständen das Recht haben, sich unbegrenzt zu vermehren?
     
  2. Am Jahresanfang stand auf der Vorderseite einer großen niederländischen Zeitung die Schlagzeile ‚weniger Betreuung, weniger Kinder‘. Im entsprechenden Artikel wurde berichtet, dass junge Ehepaare die Elternschaft aus finanziellen Gründen immer mehr hinausschieben.
    Diese Nachricht stimmt nachdenklich. Es erhebt sich die Frage, ob ein Kinderwunsch zum Spielball von Ersparungsmaßnahmen werden darf. Ein Aufschub des Kinderkriegens hat Negativfolgen, wie unerwünschte Kinderlosigkeit und komplizierte Schwangerschaften. Ist dann die gesetzliche Festlegung des Rechts auf ein Kind nicht redlicher als das Kinderkriegen von wechselnden positiven oder negativen finanziellen Reizen bzw. privatem Reichtum  abhängig zu machen?
     

Reaktionen auf den amerikanischen Vorschlag sehen wir dankend entgegen.

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